Brutkalender
Einlegedatum und Geflügelart eintragen – du bekommst Schieren, Beginn der Schlupfphase und Schlupftag mit den passenden Temperatur- und Feuchtewerten. Die Termine lassen sich als Kalenderdatei in jedes Handy übernehmen.
Ablauf
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- Bruttemperatur
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- Luftfeuchte bis zur Schlupfphase
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- Luftfeuchte in der Schlupfphase
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- Wenden
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Was die Termine bedeuten
Einlegen
Brüter 24 Stunden vorher einschalten und Temperatur mit einem zweiten Thermometer prüfen. Bruteier kühl (12–15 °C) und nicht länger als 7–10 Tage lagern, vor dem Einlegen 6–12 Stunden auf Raumtemperatur bringen. Der Einlegetag zählt als Tag 0.
Schieren
Mit einer Schierlampe im dunklen Raum durchleuchten. Beim ersten Schieren sind Blutgefäße als Spinnennetz sichtbar; klare Eier sind unbefruchtet, ein Blutring bedeutet abgestorben – beide aussortieren, damit sie nicht faulen und platzen. Beim zweiten Schieren ist das Ei bis auf die Luftkammer weitgehend dunkel.
Schlupfphase
Drei Tage vor dem Schlupf das Wenden beenden, Eier bei Bedarf in die Schlupfhorde legen, Luftfeuchte deutlich erhöhen und den Brüter geschlossen halten. Jedes Öffnen lässt die Feuchte fallen und die Eihaut antrocknen – die häufigste Ursache für Küken, die im Ei stecken bleiben.
Wassergeflügel
Enten- und Gänseeier profitieren ab etwa Tag 7 von täglichem Kühlen (10–15 Minuten Brüter öffnen) und Besprühen mit handwarmem Wasser. Diese Eier brauchen insgesamt mehr Feuchte als Hühnereier.
Temperaturen
Angaben gelten für Motorbrüter (Umluft). Flächenbrüter ohne Ventilator werden oben am Ei etwa 0,5–1 °C wärmer eingestellt. Die Werte sind gängige Richtwerte; die Anleitung deines Brüters geht vor.